Übernachtung der Viertklässler

 

Hier der selbstverfasste Bericht der Viertklässler zu ihrer Übernachtung im Heimatmuseum Leer

 

Die Fahrradtour der 4 Klasse

 

Am 02.06.2016 sind wir mit unserer Klasse und Herrn Göhlinghorst in das Heimatmuseum

nach Leer gefahren. Wir sind so gegen 15.00 Uhr von der Schule losgefahren. Der Weg ging

durch den Nortmoorer Hammrich Richtung Pünte. Dort machten wir dann eine kleine Pause

und aßen Pommes. Nach dem Essen sind wir dann sofort weiter Richtung Leer gefahren,

immer am Deich lang bis wir in Loga ankamen. Wir fuhren dort durch einen schönen Park,

wo wir auch eine Pause machten. Kurze Zeit später fuhren wir weiter. Als wir an eine Kreuzung

fuhren, kamen von der anderen Seite ganz viele alte Leute mit dem Fahrrad. Wir haben die

Leute immer einen nach dem anderen vorbei fahren lassen. Herr Göhlinghorst hat gesagt,

dass  „wir das ganz toll gemacht haben“. Wir fuhren am Fußballplatz vorbei und noch

etwas weiter, dann waren wir beim Heimatmuseum. Wir waren aber mit dem Fahrrad

so schnell, dass wir viel zu früh da waren....

 

Der Museumsleiter noch nicht da. Darum gingen wir ein Eis essen und spazierten

zum Spielplatz. Anschließend liefen wir zurück und dann mussten wir nochmal auf ihn

warten. Aber endlich war er da. Herr Sonnenburg begrüßte uns mit dem Spiel „Wer bin ich?“.

 

Man bekam einen Zettel auf die Stirn, auf dem ein Name stand. Wir mussten durch Fragen

und Tipps erraten, wer wir sind. Der Museumsleiter war Spongebob-Fan. Deswegen nannten

wir ihn Spongebob.

 

Nachdem wir „Wer bin ich?“ gespielt hatten, hat Herr Sonnenburg, der Leiter des

Heimatmuseums, das Licht ausgemacht und uns alles vom Keller bis zum Dachboden im

Heimatmuseum gezeigt. Jeder von uns hatte eine Taschenlampe.

 

Ganz unten im Heimatmuseum Leer liegt ein sehr dunkler Keller. Dorthin gingen wir

mit unseren Betreuern, bewaffnet mit Taschenlampen. Dort waren verschiedene Dinge

ausgestellt, die Archäologen ausgegraben hatten. Herr Sonnenburg erklärte uns die

Bedeutung der Sachen. Ausgrabungen waren oft verschiedene Objekte aus Ton. Es gab

nicht nur Ausgrabungen, sondern auch eine kleine Ausstellung, in der wir sehen konnten,

wie die Menschen früher begraben wurden. Dann fand sich noch ein Modell, das zeigte, wie

Leer früher aussah. Das war ziemlich groß.

So sah ungefähr der Keller aus, wir fanden ihn sehr cool, aber manche auch ein bisschen gruselig.

 

Viele fanden das ausgestellte Torfschiff „Gretje von Großefehn“ spannend. Aber auch die

anderen Räume waren sehr toll. Ein Junge aus meiner Klasse fragte: „Gibt es hier auch

Geheimgänge?“ Herr Sonnenburg antwortete: „Ja natürlich, die zeige ich euch gleich.“

Alle waren darauf sehr gespannt. Als er uns die angeblichen Geheimgänge zeigte, waren

einige etwas enttäuscht, denn Herr Sonnenburg verstand etwas anderes unter „Geheimgänge“ als

wir, denn er zeigte uns nur eine Art Lagerraum, in dem geheimnisvolle Sachen lagen. Also

war es ein kleines Missverständnis. Trotzdem fand meine Klasse die Nacht im

Heimatmuseum sehr aufregend.

 

Zum Abendbrot gab es im Heimatmuseum Hot Dogs. Jeder konnte sich seinen Hot Dog selbst belegen.

Am nächsten Morgen erhielten wir zum Frühstück Brötchen.

Als Belag konnte man wählen zwischen Marmelade, Nutella, Butter, Wurst, Tomaten und

Gurken. Zu trinken gab es Wasser, Apfelsaft und Kakao.

Das Essen war sehr lecker!

 

Wir besuchten auch den Plytenberg.

Der Plytenberg ist der höchste Berg in Ostfriesland, er ist 9 m hoch. Auf ihn kletterten wir,

und das ohne Atemmaske.

Manche Leute denken, der Plytenberg ist ein Grabmal, in dem vielleicht ein Wikinger mit

mit Schiff begraben wurde. Andere glauben, er stamme aus der Zeit, als es noch Riesen

gab, aber das ist eine andere Geschichte. Die Leute sagen aber auch, dass in dem Berg

die Erdmantjes leben. Und wenn man sie rufen will, muss man diesen Spruch aufsagen:

,, Erdmantje Erdmantje help mi! Kumm na min Hus, ik bä di!“,

und sich dabei etwas wünschen.

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